Going am Wilden Kaiser
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Going liegt am Fuß des Wilden Kaisers im Bezirk Kitzbühel. Der Ort verbindet einen Dorfkern mit bäuerlicher Geschichte und den Zugängen in die Berglandschaft. Der Kirchplatz mit barocker Pfarrkirche, Brunnen und Musikpavillon bildet den historischen Mittelpunkt; am Astberg prägen See und Panorama den sommerlichen Naturraum.
Auch die ältere Erwerbsgeschichte ist mit der Landschaft verbunden: Am Rehrobichl zwischen Going und Oberndorf wurden seit dem frühen 16. Jahrhundert Kupfer und Silber abgebaut. Der Bergbau endete um 1773; die Bergknappen lebten unter anderem im Ortsteil Prama. Diese Geschichte ergänzt das Bild des heutigen Dorfes um eine frühere Verbindung zwischen Siedlung, Rohstoffen und den Hängen südlich des Kaisergebirges.
Kurzfakten zu Going am Wilden Kaiser
- Der Kirchplatz wird von der barocken Pfarrkirche, einem Brunnen und dem Musikpavillon geprägt.
- Die Dorfkirche ist 1398 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1723/24 barockisiert.
- Am Kirchplatz finden im Sommer Konzerte der Bundesmusikkapelle und Handwerkskunstmärkte statt.
- Der Schleierwasserfall liegt im Kaisergebirge auf Goinger Gemeindegebiet.
- Die Astbergbahn führt als Vierersessellift von Going auf den 1.255 Meter hohen Astberg.
Kirchplatz, Kirche und Handwerk
Der Goinger Kirchplatz ist ein Ortsraum für Kirche, Begegnung und Veranstaltungen. Die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz wurde 1398 erstmals in einer Urkunde erwähnt. In den Jahren 1723 und 1724 erhielt das ursprünglich gotische Gotteshaus seine barocke Gestalt. Dadurch treffen im heutigen Ortsbild mittelalterliche Baugeschichte und die Gestaltung des 18. Jahrhunderts aufeinander.
Zum Platz gehören außerdem ein kunstvoll gestalteter Brunnen und der Musikpavillon. Im Sommer spielt dort die Bundesmusikkapelle bei regelmäßigen Konzerten. An fünf Freitagabenden wird der Kirchplatz beim Handwerkskunstmarkt zum Treffpunkt für traditionelles Handwerk.
Das Kaisergebirge als eigener Naturraum
Die steilen Felswände des Wilden Kaisers bilden die markante Bergkulisse nördlich des Dorfes. Das Kaisergebirge ist ein eigenständiger Natur- und Gebirgsraum mit Wegen und Zielen. Dazu zählt der Schleierwasserfall auf Goinger Gemeindegebiet, der zu den markanten Felszielen des Ortes gehört.
Wer die Region erkundet, kann Going mit St. Johann in Tirol, Kufstein am Inn und Kitzbühel vergleichen: St. Johann liegt im Leukental, Kufstein am Inn und Kitzbühel in den Kitzbüheler Alpen; die drei Orte erschließen unterschiedliche Tal- und Stadtlandschaften.
Astberg und SkiWelt: zwei Zugänge, zwei Jahreszeiten
Die Astbergbahn ist ein Vierersessellift, der von Going auf den 1.255 Meter hohen Astberg führt. Oben liegen der Astbergsee und das Kaiserkino mit Blick auf den Wilden Kaiser. Vom Astberg reicht der Panoramablick auch zum Kitzbüheler Horn und Großglockner; zu den Sommerzielen zählen außerdem die Pony-Alm und der Spiegel des Kaisers. Diese Ziele geben dem Sommeraufenthalt einen eigenen Schwerpunkt zwischen Bergpanorama und einem Spaziergang am See. Die Bahn erschließt diesen Bergbereich; ihre Betriebszeit richtet sich nach dem Saisonfahrplan des Betreibers.
Im Winter verbindet die Bergbahn Going den Ort mit der SkiWelt Wilder Kaiser–Brixental.
Häufige Fragen zur Astbergbahn
Welche Gegenstände dürfen in der Astbergbahn mitfahren?
Hunde und Kinderwagen können im Sessellift nicht befördert werden. Fahrräder werden transportiert.