Zum Inhalt

Berwang in Tirol

Unterkunft finden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Berwang liegt auf 1.336 Metern zwischen Berwanger Tal und Rotlechtal in den Lechtaler Alpen. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort die Weiler Brand, Bichlbächle, Gröben, Kleinstockach, Mitteregg, Rinnen und Tal. Bergbäuerlich geprägte Ortsteile, offene Wiesen und die Bergflanken geben dem hoch gelegenen Siedlungsraum sein charakteristisches Bild.

Kurzfakten zu Berwang

  • Berwang ist der höchstgelegene Ort der Tiroler Zugspitz Arena.
  • Der Ort liegt zwischen Berwanger Tal und Rotlechtal.
  • Die Gemeinde umfasst acht benannte Ortschaften und Weiler.
  • Der erste Skilift im Hauptort nahm 1949 den Betrieb auf.
  • Der Rotlech-Wasserfall liegt bei Rinnen in der Rotlechschlucht.

Wie liegen Berwang und seine Ortsteile?

Die Höhenlage verbindet zwei unterschiedliche Talräume: Das Berwanger Tal öffnet sich in Richtung Bichlbach, das Rotlechtal führt über Rinnen und Brand weiter in die Berglandschaft. Der Hauptort und seine Ortsteile liegen nicht als geschlossene Siedlung beieinander. Bichlbächle und Kleinstockach, Mitteregg und Rinnen haben jeweils eigene Ausgangspunkte in der bergbäuerlich geprägten Umgebung. Die Lechtaler Alpen bilden den gemeinsamen Rahmen, während Wald, Weideflächen und bewohnte Weiler den nahen Landschaftseindruck bestimmen.

Die regionale Umgebung lässt sich gut im Vergleich verstehen: Reutte ist eine Stadtgemeinde am Lech mit historischen Bürgerhäusern und regionalen Kultureinrichtungen. Weißenbach am Lech liegt an der Verbindung des Tannheimer Tals mit dem Lechtal und ist stärker durch Fluss- und Auenlandschaft geprägt. Gramais liegt hoch oben am Ende eines schmalen Seitentals. Diese Ortsunterschiede zeigen, wie verschieden sich das Außerfern zwischen Talachse, Bergdorf und hoch gelegenem Seitental erschließt.

Welche Wege führen durch Berwang und das Rotlechtal?

Im Bereich des Hauptorts führt der Ruanerwaldweg als Rundweg über Wiesen, durch den Biligwald und am Sommersportzentrum Bärenbad vorbei zurück zum Gemeindehaus. Sein Verlauf verbindet den Ortskern mit dem Weg nach Rinnen.

Bei Rinnen führt der Weg zum Rotlech-Wasserfall durch die Rotlechschlucht. Er verläuft über einen schmalen Steig und steile Serpentinen; Trittsicherheit gehört zu den Anforderungen dieser Runde. Eine weitere Route ist der Talweg zur Lähner Alm. Er führt vom Unterdorf bis zur unbewirtschafteten Alm.

Anzeige

Wie veränderten Straße und Skilift den Bergort?

Berwang war zunächst eine arme, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. 1949 wurde die Gemeinde Namlos mit den vormals Berwanger Weilern Kelmen und Namlos gegründet. Im selben Jahr nahm im Hauptort Berwang der erste Skilift den Betrieb auf. Beides sind unterschiedliche Veränderungen: Die Gemeindeneugründung veränderte die Gebietszugehörigkeit von Weilern; der Lift markierte den Beginn des lokalen Skitourismus.

1951 wurde der Ausbau der Straßenverbindung Bichlbach–Berwang abgeschlossen. In den folgenden Jahren veränderte der aufkommende Tourismus die örtliche Wirtschaft; zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe stellten auf die Beherbergung von Gästen um. Die heutige Tiroler Zugspitz Arena führt Berwang als einen ihrer sieben Orte. Wintersport ist damit Teil der Ortsentwicklung, während die Weiler, Talräume und Wege weiterhin die geografische Struktur der Gemeinde prägen.

Häufige Fragen zu Berwang

Was bedeutet der Name Berwang?

Die Gemeindechronik leitet den Namen aus den Wortteilen „ber“ für Bären und „wang“ für Wiese ab. Das Gemeindewappen greift diese Deutung auf: Es zeigt einen schwarzen Bären auf einer grünen Wiese und wurde Berwang am 31. Oktober 1955 verliehen.

Warum endet der Winterweg zur Lähner Alm dort?

Die Fortsetzung von der Lähner Alm nach Bichlbach ist im Winter wegen akuter Lawinengefahr gesperrt. Der Talweg führt bis zur unbewirtschafteten Lähner Alm.